Weinzeug

Wein braucht eine optimale Temperatur, damit alle Aromen zur Geltung kommen. Ein Weinkühler hält den Wein am Tisch kühl.

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Weinkühler

Nichts ist so ärgerlich, als einen guten Wein auf dem Tisch zu haben, der langsam aber sicher seine Temperatur verliert. Zwar schmeckt der edle Tropfen auch dann noch, wenn er etwas zu warm geworden ist, doch seine Vielfalt, sein Bouquet und Geschmack, entfalten häufig nicht mehr die gleiche Faszination. Die richtige Temperatur ist bei Wein einfach enorm wichtig.

Ein Weinkühler schafft Abhilfe und hält den Wein am Tisch kühl, auch dann noch, wenn das Dinner vielleicht mehrere Stunden andauert und der Abend lang zu werden scheint. So bleibt die Weinflasche kalt und ihr Inhalt köstlich, was das gemeinsame Abendessen nur noch schöner werden lässt.

Bei uns bekommt ihr ein paar Empfehlungen für hochwertige Weinkühler, erfahrt etwas über die ideale Trinktemperatur von Wein und bekommt auch abseits dessen noch die ein oder andere Info für Weinliebhaber spendiert.

Zu den Empfehlungen

Trinktemperatur von Rotwein und Weißwein

Je nach Temperatur, in der ein Wein serviert wird, verhalten sich seine Inhaltsstoffe vollkommen unterschiedlich. Die Temperatur bedeutet also nicht einfach nur irgendeine Gradzahl, sondern sie bestimmt tatsächlich auch den Geschmack eines Weines. Trotzdem lässt sich keine ideale Temperatur festlegen, sondern nur Bereiche, in denen die unterschiedlichen Weintypen besonders gut schmecken.

Rotwein zum Beispiel, wird üblicherweise nur wenig oder gar nicht gekühlt. Viele lagern ihren Rotwein bei Zimmertemperatur und stellen ihn, kurz vor dem Servieren, noch einmal schnell für 5 bis 10 Minuten in den Weinkühler. So bekommt er etwas Kälte ab, die sich am Tisch und im Glas dann schnell neutralisiert. Zwischen 15 und 20 Grad, sollten Rotweine beim servieren haben. Leichte Rotweine können gerne mal etwas kühler sein, schwerere Weine hingegen eher wärmer.

Auch beim Weißwein gilt die Regel, dass besonders leichte Weine, gerne sehr kalt serviert werden dürfen, während die schweren Weine ruhig ein paar Grad mehr aufweisen können. Ansonsten gilt bei Weißwein, ihn kühl und direkt aus dem Kühlschrank zu servieren und ihn dann gleich in einen Weinkühler zu stellen. 5 bis 10 Grad, sind bei Weißwein fast immer perfekt.

Am Ende gilt bei allen Weinen aber eine wichtige Regel. Der Wein hat immer dann seine ideale Temperatur, wenn er euch am besten schmeckt. Es gibt beim Thema Wein zwar viele Snobs, doch letztendlich ist der Geschmack das einzig richtige Kriterium. Wer Spaß am Ausprobieren hat, sollte sich einfach mal ein Glas Wein eingießen und die Flasche dann in einen Weinkühler stellen. Anschließend gilt es, sich drei Fragen zu stellen.

Trinktemperatur Testfragen

Weinkühler Empfehlungen

Weil es gute und schlechte Weinkühler gibt und weil nicht jeder stundenlang vergleichen und suchen möchte, haben wir für euch ein paar Weinkühler Empfehlungen herausgesucht. Das geht los mit einem flexiblen und einfachen Kühler für das Gefrierfach und erweitert sich auf einen schicken Weinkühler aus Edelstahl, sowie einen Weinkühler aus Beton.

Le Creuset Weinkühler

Der Aktiv Weinkühler von Le Creuset, zeichnet sich vor allem durch seine verschiedenen Farbvariationen aus. Je nach Geschmack, sieht der Weinkühler also entsprechend gut aus und passt damit in jede Umgebung. Der Preis ist recht gering, die Funktion denkbar einfach und auch für unterwegs ist der Weinkühler geradezu ideal geeignet. Wer möchte, kann ihn natürlich auch als einfachen Getränkekühler verwenden, sodass er nie lange auf seinen nächsten Einsatz wartet. Am besten also gleich zwei nehmen.

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WMF Weinkühler aus Edelstahl

Die Firma WMF stand schon immer für eine hohe Qualität und eine gewisse Eleganz. Auch bei ihrem Weinkühler aus Edelstahl trifft dies zu. Von außen wunderbar designt und mit charmanter Form, weiß der Edelstahl Weinkühler sofort zu gefallen. Durch die doppelwandige Konstruktion, erfüllt er seinen Zweck außerdem mehr als gut und sorgt für eine ideale Trinktemperatur, egal ob es um Rotwein oder Weißwein geht. Ganz ohne Kühlakku oder Eis, denn hier halten Material und Isolierung den Wein kühl, der dann einfach nur noch hineingestellt werden muss.

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Weinkühler aus Beton

Beton ist nicht nur in Mode, es ist auch ein vielfältiges Material, welches durch sein Eigengewicht wunderbar stabil steht. So eignet sich der Beton Weinkühler beispielsweise für einen Einsatz auf der Terrasse, kommt durch sein minimalistisches Design aber auch im Wohnzimmer gut an. Durch das hohe Gewicht, steht die Flasche im Weinkühler aus Beton jederzeit sehr stabil und bleibt im Inneren wunderbar kühl. Beton mag nicht jeder, doch gerade bei einem Weinkühler ist das Material nahezu ideal geeignet. Außerdem spielt das schlichte Grau nur im Hintergrund eine Rolle, während die Weinflasche dominieren kann.

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Wie funktioniert ein Weinkühler?

Schauen wir uns die Weinkühler von oben noch einmal genauer an und klären im Detail, wie sie funktionieren. Denn eigentlich ist es ganz einfach, auf der anderen Seite ist vielen aber nicht klar, wie ein Weinkühler ohne Eis funktionieren kann.

Bei dem ersten Modell ist es relativ offensichtlich. Als aktiver Weinkühler ist das Modell von Le Creuset mit zwei integrierten Kühlpads ausgestattet. Der Weinkühler wird also im Gefrierschrank oder Kühlschrank aufbewahrt und dann bei Bedarf herausgeholt und über die Flasche gestülpt. So kühlt er den Wein schnell herunter oder hält ihn auf einer angenehmen Temperatur. Gerade im Sommer, wenn eine Flasche Wein auch mal mitgebracht oder mitgenommen wird, ist ein aktiver Weinkühler fast immer die richtige Wahl.

Bei einem Weinkühler aus Edelstahl oder einem Weinkühler aus Beton, sieht die Sache etwas anders aus. Der Weinkühler aus Edelstahl ist doppelwandig und verfügt über gute Isolierungen, sodass er die Temperatur im Inneren hält und der Wein entsprechend kaltgestellt ist. Bei dem Modell aus Beton ist es ähnlich, da der Beton die Kälte reflektiert. Wem das nicht reicht, der kann immer auch noch etwas Eis dazugeben, um im Weinkühler selbst für zusätzliche Kälte zu sorgen. Auch hilft es, den Weinkühler aus Edelstahl oder den Weinkühler aus Beton kurz vorher in den Kühlschrank zu stellen, um das Material selbst ein wneig herunterzukühlen.

In der Regel funktioniert die Sache mit Weinkühler aber ohne Eis und ohne Kühlschrank, denn genau das ist ja der Vorteil eines Weinkühlers. Er soll den Wein kühl halten, ohne seine Temperatur stark zu verändern. So bleibt der Wein immer trinkbar, selbst im Sommer oder im Winter bei Heizungsluft. Ziemlich praktisch.

Bei welcher Temperatur gefriert Wein?

Was viele nicht wissen ist, dass Wein problemlos eingefroren werden kann. Natürlich nicht in der Glasflasche, denn die würde im Gefrierfach platzen. In einem anderen Gefäß, ist das Einfrieren von Wein aber absolut kein Problem. Im Gegenteil sogar.

Würde ein Wein, der im geöffneten Zustand im Kühlschrank steht, sehr schnell verderben und all seine Aromen verlieren, da Sauerstoff im Inneren für eine Oxidation sorgt, ist das im Gefrierfach etwas anderes. Um genau zu sein, wird gefrorener Wein haltbar gemacht und verliert nur geringfügig Aromen.

Eingefroren sollte Wein allerdings nur in einem neutralen Gefäß, in dem er keine fremden Noten annehmen kann. Auch muss damit gerechnet werden, dass speziell Rotwein, einige Ablagerungen erzeugt, die unter Umständen deutlich sichtbar werden, sobald der Wein wieder aufgetaut wird. Was bleibt ist dennoch ein frischer Wein, der im Kühlschrank längst verdorben wäre. Das Einfrieren kann also Sinn machen, wobei von gutem Wein selten etwas übrig bleibt, was eingefroren werden könnte.

Bei welcher Temperatur wird Wein gelagert?

Wer Wein lagern möchte, tut dies am besten im Keller. Nicht umsonst kennen wir alle den Begriff Weinkeller. Dort herrschen oft ideale Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit, was für die Lagerung von Wein enorm wichtig ist.

Die Temperatur, bei der Wein gelagert werden sollte, beträgt so um die 8° bis 14° Grad Celsius. Das ist meist die Temperatur die in einem Keller herrscht. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit und das geringe Licht, sind bei der Lagerung, neben der idealen Temperatur, durchaus von Bedeutung.

Schlussendlich ist das Lagern von Wein aber eine Sache für sich und längst nicht jeder Wein ist problemlos lagerfähig. Oft lohnt sich eine Lagerung auch einfach nicht und wer ernsthaft vor hat, größere Mengen Wein zu lagern, hat vermutlich auch einen speziellen Raum dafür.